Ein Informationsangebot zur medizinischen Rehabilitation für Versicherte der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz

Notwendige Formulare

Hauptantrag (G100)

Dieses Formular klärt die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen. Das Hauptantragsformular gilt für alle Leistungen zur Teilhabe (medizinische Rehabilitation, medizinische Rehabilitation für Abhängigkeitskranke und onkologische Rehabilitation).

Anlage zum Hauptantrag (G110)

Das Formular sammelt Auskünfte über Ihre Beschwerden, Erkrankungen und beruflichen Belastungen und klärt damit die persönlichen Voraussetzungen.

Auskunft über Arbeitsunfähigkeitszeiten (G120)

Im Formular G120 (AUD-Beleg) werden von Ihrer Krankenkasse Angaben über Ihre Arbeitsunfähigkeitstage und die dazugehörigen Diagnosen gemacht. Dieses Formular legen Sie bei Ihrer Krankenkasse vor. Die Krankenkasse fertigt gegebenenfalls einen Ausdruck über die Arbeitsunfähigkeitszeiten an. Dieser Ausdruck kann anstatt des Formulars eingereicht werden.

Ärztlicher Befundbericht (gxa705 bzw. gxa706)

Im ärztlichen Befundbericht trägt Ihr behandelnder Arzt Ihre gesundheitlichen Beschwerden, Informationen zu Ihrer Krankheitsgeschichte und weitere Beschwerden und Gefährdungen zusammen. Außerdem vermerkt er, ob die beantragte medizinische Rehabilitation auf seine Anregung hin erfolgte. Diese Angabe ist wichtig, da hier wichtige persönliche Voraussetzungen für Ihre Reha geklärt werden.

Wichtig:
Wenn Sie eine medizinische Rehabilitation oder eine Rehabilitation für Suchterkrankungen beantragen, benötigen Sie das Formular gxa705. Bei der Beantragung einer Rehabilitation nach Tumorerkrankungen wird das Formular gxa706 dem behandelnden Arzt vorgelegt. Im Freitextfeld Bemerkungen des ärztlichen Befundberichts (Ziffer 14 im gxa705 bzw. Ziffer 20 im gxa706) kann der behandelnde Arzt Empfehlungen für bestimmte Rehabilitationseinrichtungen formulieren. Es empfiehlt sich, den ausgefüllten ärztlichen Befundbericht zusammen mit den übrigen Antragsformularen abzuschicken. Ihr behandelnder Arzt kann sich vorbehalten, sollte das Vorliegen eines Rehabilitationsbedarfs aus seiner Sicht nicht genau feststellbar sein, ein ärztliches Gutachten z. B. durch den sozialmedizinischen Dienst einzufordern. Das Gutachten wird dann von der Rentenversicherung beauftragt und bezahlt.

Selbsteinschätzungsbogen (G115)

Hier können Sie Ihre Erwartungen an die medizinische Rehabilitation genauer beschreiben und auch von Ihrem Wunsch- und Wahlrecht Gebrauch machen (Ziffer 1, G115). Weiterhin ist es möglich, Belastungen und Probleme zu schildern, die über die vorrangigen gesundheitlichen Beschwerden hinausgehen. Die persönlichen Voraussetzungen können dadurch besser bestimmt werden.